Flauti Parlandi

„Sehnsucht nach dem Frühling“
Bunter Melodienreigen zum Zuhören und Mitsingen
Samstag, 22. April 2023 um 17:00 Uhr
Sonntag 23. April 2023 um 17:00 Uhr


Klingt das nicht verheißungsvoll?


Mit einem bunten Melodienreigen aus vier Jahrhunderten holen wir den Frühling aus dem Winterschlaf. Wer ist wohl der Frühlingsbote? Es ist die Nachtigall - der Vogel des Wonnemonats Mai und zugleich ein Symbol der Liebe. Aber nicht nur die Nachtigall, sondern die Klangwelt der Vögel insgesamt übt eine tiefe Faszination auf uns Menschen aus, so auch auf Komponisten, Dichter und Märchenschreiber. Lassen Sie sich mitnehmen in unsere musikalische Interpretation des Märchens von H. Chr. Anderson, erleben Sie, wie der todkranke Kaiser vom Gesang der Nachtigall geheilt wird, und erfreuen Sie sich an musikalischen Farbtupfern aus Renaissance, Barock, Romantik und Gegenwart! Es erklingen u.a. Musikstücke von Jakob van Eyck, A. Vivaldi, Mozart, Mendelssohn-Bartholdy u.v.m.
Wie bereits im letzten Konzert "Highlights der 22 Jahre von Flauti Parlandi" werden unsere beiden Flötenschüler, Amelie Pannewitz und Rafael Richlitzki, auch bei diesem Konzert das abwechslungsreiche Programm mit ihren Solo-Stücken bereichern. Und immer wieder wird auch die Gemeinde in das Frühlings - Geschehen mit einbezogen.
Wie bei Flauti-Parlandi üblich, verbindet eine auf die Leinwand projizierte Powerpoint-Präsentation alle Musikbeiträge zu einem wahren Frühlings-Event!

Mitwirkende: Flauti Parlandi, Heinz Gößling (Rezitator) und junge Flötenspieler

Wir freuen uns auf recht viele Zuhörer und Zuschauer!
Eintritt frei - Spenden erbeten




Flauti Parlandi in Concert
Highlights aus 22 Jahren: Renaissance bis Moderne
Freitag 23. September 2022 um 19:30 Uhr
Sonntag 25. September 2022 um 18:00 Uhr




Unsere beiden Konzerte „Highlights unserer 22 Jahre des Bestehens“ sind verklungen – aber immer noch in aller Munde:
Am Freitag, 23. September um 19.30 und am Sonntag, 25. September um 18°° Uhr lud Flauti Parlandi gleich zu zwei besonderen Konzerten in die Auferstehungskirche Theesen ein, betitelt „Highlights aus unseren 22 Jahren“. Eine volle Kirche wie vor gut 2 Jahren zu erleben, war für uns alle eine große Freude und die vielen lieben Worte, der große Zuspruch so vieler Fans von Flauti Parlandi klingen noch in unseren Ohren! Vielen Dank allen Zuhörern und Zuschauern!

Flauti Parlandi nahm alle Zuhörer bzw. Zuschauer mit auf eine Zeitreise der Lieblingsstücke eines jeden Spielers, die uns musikalisch und visuell in die verschiedensten Klangwelten unserer Musikepochen eintauchen ließ. Auf einer großen Leinwand wurde mittels einer Powerpoint-Präsentation der jeweilige Zeitgeist der unterschiedlichen Musikepochen projiziert, so dass die Zuhörer/Zuschauer die Infos zu den jeweiligen Musikstücken unmittelbar erfuhren und somit Musik, Bild und Text gleichermaßen erlebten. Als sehr positiv wurde empfunden, dass die Musizierenden direkt unter der in der Kirche installierten Leinwand standen.



Passamezze, M. Praetorius (1571-1621)


Flauti Parlandi spannte in seinem 1½ stündigen Konzert einen weiten Bogen von der Renaissancezeit über Barock, Romantik bis zur zeitgenössischen Musik; teils vom gesamten 17-köpfigen Ensemble vorgetragen, teils in solistischer Version. Unter Verwendung unserer Renaissance und Barockflöten ist es uns möglich, die Musikstücke der Zeit entsprechend zu Gehör zu bringen. Der Einsatz und besonders der Wechsel unserer Registermöglichkeiten (4 – und 8-fuß-Register) machten besonders die Suite XIII g-moll von J. H. Schein (1586-1630) klanglich sehr farbig; des weiteren kamen zu Wort u. a. folgende Komponisten: M. Praetorius, J. S. Bach, Mozart, Boismortier, J. Pachelbel, Grieg, Björn Hagvall u.v.m.



Die beiden 13-jährigen Flötenschüler (Amelie Pannewitz und Rafael Richlitzki) trugen zu einer wunderschönen musikalischen Abwechslung bei, indem sie aus der Kammermusik „Ballet de village“ en trio Nr. 4 vom franz. Barock-Komponisen J. B. de Boismortier, sowie 2 Arien aus der Zauberflöte von W. A. Mozart mit viel Applaus vortrugen (jeweils mit Begleitung am Flügel):


Ballet de village en trio, J. B. de Boismortier.





Der Vogelfänger bin ich ja“, Mozart




Ein Mädchen oder Weibchen“, Mozart


Eine weitere solistische Einlage bestand im Trio mit 2 Querflöten und p.c.:


Morgenstimmung“, Edvard Grieg



Wie bei Flauti Parlandi’s Konzerten üblich, wurde auch die Gemeinde in das musikalische Geschehen mit verschiedenen Kanons einbezogen - gerade das gemeinsame Singen nach dieser Coronazeit wurde sehr begrüßt.

Im 2. Teil des Konzertes kamen z.T. neue vom Ensemble eingeübte Musikstücke zu Gehör, so das gefühlvolle „Highland Cathedral“, arr. James Kazik * 1974, welches wir als Zugabe wg. großem Zuspruch noch einmal spielten.


Highland Cathedral“, arr. James Kazik * 1974


Ein weiterer Genuss bot „Gabriellas Song aus „Wie im Himmel“ von Stefan Nilsson 1955 aus der Bläserbearbeitung von Chr. Sprenger


Gabriellas Song“, aus: „Wie im Himmel“, Stefan Nilsson 1955


In diesem letzten Teil unseres Programms lenkten wir den Blick mit Musik und Wort zu den Weltproblemen dieser Zeit – Zeiten des Schreckens, Zeiten der Sehnsucht nach tiefem Frieden: Mit unserem Musikstück „Hallelujah“ von L. Cohen in Verbindung mit den nachdenklichen Worten von Pfarrer Lars Prüßner „Ach, wenn nur Frieden wär…“ und der anschließenden „Ukrainischen Nationalhymne“ erlebten wir hautnah, wie sehr wir Menschen Hoffnung und Vertrauen niemals aufgeben dürfen! 3


Hallelujah“, L. Cohen, arr. Kate Angioritis


Wir spielten die Nationalhymne der Ukraine – ein ergreifender Moment -


Nationalhymne der Ukraine


An dieser Stelle wurde in kurzen Worten geschildert, wie es den in Bielefeld lebenden Geflüchteten aus der Ukraine geht, wie sehr sie sich nach dem Nötigsten sehnen und Spenden sehr willkommen sind!

Möge uns Musik und Text Raum geben für Mut, Hoffnung und Vertrauen. So drückt es der norwegische Komponist Ola Gjeilo in seinem Schlussteil der Messe „The Ground“ aus: „O Herr erbarme dich, Dona nobis pacem“! Eine eindrucksvolle Klavierbegleitung zu unserem Flötenklang, gespielt von Werner Schmidt, könnte diese Gedanken nicht besser zum Klingen bringen!


The Ground“, Ola Gjeilo


Wie wohltuend waren diese beiden gelungenen Konzerte nicht nur für alle Zuhörer und Zuschauer, sondern auch für Flauti Parlandi selbst, denn unser Engagement hat sich in vielerlei Hinsicht gelohnt und gibt uns wieder neue Kraft für weitere musikalische Arbeit.

An dieser Stelle möchte ich allen Zuschauern danken für die großzügige Spende in Höhe von 1000 €, die wir für die in Bielefeld lebenden Geflüchteten aus der Ukraine weiterleiten durften. Allen Spendern von Nah und Fern ein herzliches Dankeschön!













Niemand konnte ahnen
dass Corona um die Welt eilen würde und fast alles lahmlegt


Keine Musikproben, kein Treffen war möglich – wir planten zwischenzeitlich Auftritte, ja sogar Konzerte, aber immer wieder mussten sie abgesagt werden; das Virus kennt keine Grenzen.
2 Jahre sind bereits vergangen: wir hoffen und wünschen uns ein baldigens Leben ohne Pandemie – um endlich wieder mit Freude musizieren zu können!



„Musik ist Balsam für die Seele und Erholung für den Geist“ (Friedrich Nietzsche)
- Das eigene Musizieren wirkt wie ein Jungbrunnen für das Gehirn! -