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Flauti Parlandi, das Flötenorchester „Musikalische Schätze aus verschiedenen Epochen“ Samstag, 18. April und am Sonntag, 19. April 2026 jeweils um 17°° Uhr in unserer Auferstehungskirche Theesen Samstag, 17. Mai 2026 um 17°° Uhr in der Friedenskirche Elverdissen ![]() 23 Spieler-/ innen begeben sich auf eine „Musikalische Schatzsuche“, um Sie mit sogenannten „Ohrwürmern“ aus verschiedenen Epochen zu verwöhnen. Wir lassen unsere großen Meister der Musik sprechen, wie Mozart (Marsch der Priester- aus der Zauberflöte), und besonders J.S. Bach u.a. mit dem Air, seinem Meisterwerk aus der Orchestersuite III oder G. Fr. Händel mit „Ankunft der Königin von Saba“. Wir hören aber auch sehr beschwingte Tänze z.B. Spanish Dance von M. Moszkowski und natürlich dürfen Tangos mit entsprechenden Rhythmusinstrumenten nicht fehlen. In diesen beiden Konzerten kommen alle Blockflöten zu Gehör - dank unseres tiefen Blockflötenregisters, den Groß-, Subbässen und vor allem dem Subkontrabass - eine der größten Flöten weltweit - können wir in wunderbar tiefe Blockflötenklänge - wie von der Orgel gezaubert - eintauchen. Rückblick auf zwei fantastische Konzerte in Theesen Mit einem festlichen Musikstück „Andante Festivo“ von Jean Sibilius arr. von Simon Borutzki eröffneten wir dieses Konzert der Musikalischen Schätze: Es ist ein 10 stimmiges Werk arrangiert für Altflöten über Großbässe, Subbässe bis zum Subkontrabass. „Andante Festivo“ von Jean Sibilius 1865-1956 arr. Simon Borutzki Unsere beiden sehr kurzweiligen Konzerte sind vor „ausverkauftem Haus“ mit Standing Ovations verklungen. Die Schatzsuche aus vielen Jahrhunderten war ein voller Erfolg, zu hören waren nicht nur Werke unserer großen Meister („Ankunft der Königin von Saba“, von J.S. Bach („Air“ aus der Orchestersuite III), und von W. A. Mozart („Marsch der Priester“ aus der Zauberflöte) über schwungvolle Tänze und Tangos bis hin zu modernen Akzenten, sondern darüber hinaus waren alle Facetten im Blockflötenbereich zu hören. Vom Solo bis hin zu den Klängen unserer Groß und Subbässen und sogar der größten Blockflöte weltweit, dem Subkontrabass. Das ermöglicht uns, einen wunderschönen, orgelähnlichen Sound zu produzieren, der den Kirchenraum in eine warme klangvolle Tiefe taucht. Hier sind insbesondere Stücke zu nennen, die nur im 8 fuß-Register gestaltet wurden: „Alta trinita Beata“ aus dem 15. Jh. und „To a Wild Rose“ von E. MacDowell 20. Jh. „Alta trinita beata“, Anonymus 15. Jh „To A Wild Rose“, E. MacDowell Wie hell und fröhlich die Blockflöten klingen können, wurde an dem 10-stg. Stück von Georg Friedrich Händel „Ankunft der Königin von Saba“ sehr deutlich(arrangiert von Simon Borutzki) gesetzt für Sopranino bis hin zum Subkontrabass: „Ankunft der Königin von Saba“ von Georg Friedrich Händel Blockflöten können ebenso strahlen bei zeitgenössischer Musik, begleitet mit Cajón: [Platzhalter El Choclo] [Platzhalter Spanish Dance] Ein Beispiel für Blockflöten-Solo zeigte uns die 8-jährige Flötenschülerin Ida Ströh: „Eichhörnchenstep“ aus der Dachbodensuite von Hans-Georg Lotz „Feldermaus-Swing“ ebenfalls aus der Dachbodensuite von Hans-Georg Lotz Ein weiteres Solospiel - dies Mal am Flügel - erklang von unserer 15-jährigen Miriam Hahm: „Klaviersonate C-Dur“ von Wolfgang Amadeus Mozart, KV545 Ein Hochgenuss ist es, eine so volle Kirche zu erleben, die dann im Kanon 3- oder 4-stimmig singt, und dies zur Ehre Gottes: hier entsteht ein wahres Gemeinschaftsgefühl! [Platzhalter Kanon] Zu den Musikschätzen des Barock zählt unweigerlich das Air aus der Orchestersuite von Johann Sebastian Bach und durfte in diesem Konzert nicht fehlen: „Air“ aus der Orchestersuite von Johann Sebastian Bach Zum Schluss lenkten wir den Blick auf die aktuelle politische Lage mit den Musikstücken „I have a dream“ und als Zugabe „What a wonderful world“, gestaltet mit Gesang und einer einfühlsamen Klavierbegleitung (Susanne Lakämper). Diese beiden inhaltsreichen und zu Herzen gehenden Musikstücke bildeten den großen Höhepunkt und veranlassten die Zuhörer zum lauten nicht enden wollenden Applaus! „I Have A Dream“ von Mary Donelly „What A Wonderful World“ von George David Weiss und Bob Thiele (bekannt durch Louis Armstrong) Die bei Flauti Parlandis Konzerten übliche Powerpoint-Präsentation wird sehr geschätzt. Sie ermöglicht den Zuhörern ein leichteres Verständnis der Musikstücke, lässt sie doch Text, Bild und Musik zu einer besonderen Einheit verschmelzen. Zu unserer großen Freude konnten wir unserer Kirchengemeinde eine Spende in Höhe von 1000,00 € übergeben - jeweils zur Hälfte Existenz zur Erhaltung unserer Auferstehungskirche und unserem Verein Fakt zur Erhaltung unseres Gemeindehauses. Allen Spender*innen von Nah und Fern sei herzlich gedankt. Unser kostbares Instrumentarium Das Zusammenwirken von Bassflöten mit Subbässen und dem Subkontrabass ermöglichen erst den orgelähnlichen sonoren Blockflötenklang. Der Subkontrabass, dessen Luftsäule 3,60 Meter misst, ist die größte Blockflöte weltweit und absolut beeindruckend! Ein Subkontrabass in dieser Größenordnung ist im Blockflötenbau ein wahres Meisterwerk der Akustik und Ergonomie. Durch die zweifache 180°-Knickung der Luftsäule im Kopf- und Fussstück reduziert sich die Gesamthöhe auf 2,45 Meter - immer noch eine enorme Höhe (s. Bild)! Der tiefste Ton erklingt im subkontra-F und ist extrem grundtönig und physisch im Raum spürbar! Um eine 3,60 Meter lange Luftsäule in Schwingung zu versetzen, benötigt man eine sehr kontrollierte Atemtechnik. Obwohl der Subbass mit seinen 2 Metern im Vergleich zum 3,60 Meter langen Subkontrabass fast "klein" wirkt, ist er im Ensemble entscheidend, um die Lücke zwischen den mittleren Registern und dem extremen Fundament zu füllen! Die Großbassflöte, eine dreiteilige Knick-Großbassblockflöte, zeichnet sich durch einen obertonreichen und hellen Klang aus: sie ist in etwa 122 Zentimeter groß und wiegt stattliche 1,8 Kilogramm! Durch das massive Ahornholz und die aufwendige Klappenmechanik ist sie zwar deutlich schwerer als kleinere Blockflöten, lässt sich aber dank der ergonomischen Knick-Bauweise und der Möglichkeit, sie auf einen Stachel zu stellen, beim Spielen gut handhaben. Unsere kleinste Blockflöte misst dagegen 37 Zentimeter und ist ein echtes Leichtgewicht im Vergleich zum Großbass: die Sopraninoflöte klingt ganze drei Oktaven höher. Während die Sopraninoflöte oft für brillante, vogelähnliche Soli genutzt wird, bildet die Großbassblockflöte das warme, dunkle Fundament in einem Ensemble. „Flauti Parlandi“ zum zweiten Mal für ein Konzert in Elverdisser Kirche Das Blockflötenorchester „Flauti Parlandi“ kommt zum zweiten Mal für ein Konzert in die Elverdisser Kirche und zeigt die Vielfalt des oft unterschätzten Instruments. Von Ralf Bittner Herford. Die Blockflöte galt lange als das Instrument, auf dem Kinder ihre ersten Musikerfahrungen machten und Noten lernten. Wie das Instrument als Orchester klingt, zeigt das Blockflötenorchester „Flauti Parlandi“ aus Theesen. Dabei erklingen alle Blockflötenregister – vom Sopranino bis zu den seltenen Groß- und Subkontrabässen – und eröffnen eine klangvolle Vielfalt. Besonders die Groß- und Subkontrabässe runden den Klang nach unten ab und geben der Musik ein Fundament und sorgen so für den vollen Klang. „Wir nutzen eine speziell vom Querflötenspiel abgeleitete Flötensprache, um klanglich und rhythmisch besser miteinander spielen zu können“, sagt Christel Weihrauch, die das Orchester vor 26 Jahren gründete. Weihrauch unterrichtete früher an der Musik- und Kunstschule Bielefeld und gründete das Orchester aber unabhängig davon ehrenamtlich. „Anfangs waren es drei Mitspielende. Mit mir konnten wir damals gerade im Quartett spielen“, sagt Weihrauch. Heute zählt das an der Auferstehungskirche im Bielefelder Stadtteil Theesen beheimatete Orchester 22 Mitspielende, die allerdings aus dem gesamten Großraum Bielefeld kommen, und ergänzt den Klang der Flöten um Flügel (Miriam Hahn), Percussion und Gesang. Nach dem ersten Konzert im vergangenen Jahr in der vollen Kirche kommt das Orchester mit dem neuen Programm „Musikalische Schätze aus verschiedenen Epochen“ am Sonntag, 17. Mai, um 17 Uhr, erneut in die Elverdisser Friedenskirche, Turmstraße 54. Das Programm reicht von Werken großer Meister wie Händels „Ankunft der Königin von Saba“, Bachs „Air“ aus der Orchestersuite III oder Mozarts „Marsch der Priester“ aus der „Zauberflöte“ bis zu modernen Akzenten wie dem „Spanish Dance“ von Moszkowski oder Tangos mit entsprechenden Rhythmusinstrumenten. Den Abschluss bildet das eindrucksvolle Werk „I have a Dream“ nach Martin Luther King, begleitet von Klavier und visueller Präsentation. „Die an die Wand projizierten Informationen gehören fest zu unseren Konzerten und kommen immer gut an, weil die Zuhörenden immer etwas über die Stücke, die wir spielen, erfahren“, sagt Weihrauch. Das Publikum ist eingeladen, beim Kanonsingen mitzuwirken. Ein besonderer Moment des Konzerts gehört der achtjährigen Solistin Ida Ströh, die zwei Sätze aus der Dachbodensuite von Hans-Georg Lotz spielt. Sie ist Weihrauchs Schülerin und die Tochter von Pfarrerin Christina Ströh, die ihr Vikariat in Theesen absolviert hatte und das Ensemble aus dieser Zeit kennt und im vergangenen Jahr erstmals nach Elverdissen eingeladen hatte. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Neue Westfälische, 15. Mai 2026 Foto: Ralf Bittner „I Have A Dream“ von Mary Donelly „What A Wonderful World“ von George David Weiss und Bob Thiele (bekannt durch Louis Armstrong) Das Blockflötenorchester Flauti Parlandi bereitet sich auf seine Frühlingskonzerte vor So gut aufgestellt wie nie Von Uta Jostwerner BIELEFELD (WB). Im beschaulichen Theesen gedeiht seit Jahrzehnten eine musikalische Besonderheit: Das Blockflötenorchester Flauti Parlandi, vor 26 Jahren von Christel Weihrauch gegründet, hat sich von den bescheidenen Anfängen eines kleinen Ensembles zu einem respektablen Flötenorchester entwickelt. „Und wir bleiben nicht stehen, sondern entwickeln uns immer weiter. Inzwischen verfügen wir sogar über einen Subkontrabass, dessen schwingende Luftsäule 3,60 Meter misst. Durch die zweifache Knickung im Kopf- und Fußbereich reduziert sich die Gesamtlänge auf 2,45 Meter“, erklärt die engagierte Leiterin. Es handelt sich um eine Flöte aus dem Haus Kunath, die sich im Privatbesitz eines unserer Mitglieder befindet“, erläutert die engagierte Leiterin. Damit verfügt Flauti Parlandi, wörtlich: die sprechenden Flöten, über alle flötenartigen Register – von Bässen über Groß- und Subbässe hin zum Subkontrabass. „Das ermöglicht uns, einen wunderbaren, orgelähnlichen Sound zu produzieren, wenn das Ensemble im 8-Fuß spielt“, erklärt Weihrauch. Darüber hinaus stehen sämtliche Instrumente der Blockflötenfamilie zur Verfügung: von der kleinsten Flöte, dem Sopranino, bis zum Subkontrabass. Des Weiteren gibt es eine Querflöte, und bei Konzerten wird der Sound durch Percussion und Klavier ergänzt. Aktuell probt das 23 Mitglieder starke Orchester für seine Frühlingskonzerte, die am 18. und 19. April jeweils um 17 Uhr in der Auferstehungskirche Theesen zu freiem Eintritt stattfinden werden. Unter dem Titel „Musikalische Schätze aus verschiedenen Epochen“ begeben sich die Spielerinnen und Spieler auf Schatzsuche. „Wir lassen unsere großen Meister der Musik sprechen, wie Wolfgang Amadeus Mozart, von dem wir den Marsch der Priester aus der Zauberflöte spielen. Vertreten ist auch Johann Sebastian Bach, unter anderem mit dem berühmten Air, seinem Meisterwerk aus der dritten Orchestersuite, oder Georg Friedrich Händel mit dem Stück „Ankunft der Königin von Saba““, verrät Christel Weihrauch. Auf dem Programm stehen ferner beschwingte Tänze wie „Spanish Dance“ von Moritz Moszkowski, und natürlich kommt auch der Tango – aus der Suite España von Isaac Albéniz – zu seinem Recht. Mit einem beschaulichen, nachdenklichen Teil endet das traditionelle Frühjahrskonzert. „Wir richten unsere Aufmerksamkeit unter anderem auf die zeitliche Problematik mit der Vision von Martin Luther King und seinem Traum“, sagt die Flötenorchesterleiterin. Wie üblich wird auch die Gemeinde durch Liedgesang mit einbezogen. Eine Power-Point-Präsentation vervollständigt das Programm. Beheimatet ist Flauti Parlandi in der Auferstehungsgemeinde Theesen. Seine Mitglieder kommen indes aus allen Bielefelder Stadtteilen und nehmen zum Teil weite Wege in Kauf, um anspruchsvoll ihre Blockflöten sprechen zu lassen und im Ensemble zu spielen. Westfalenblatt, 24. März 2026 Foto: Thomas F. Starke |
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Wiederholungs-Konzert „Musikalische Vielfalt im 19./20. Jahrhundert“ Sonntag, den 27. Juli 2025, 17:00 Uhr Friedenskirche Elverdissen (Herford) ![]() Flauti Parlandi dankt für die liebevolle Aufnahme, für die hervorragende Hilfsbereitschaft seitens der Kirche. Wir fühlten uns sehr wohl und genossen die wunderbare Akustik dieser Kirche. Zu unserer Freude durften wir unser Konzert in der gut besuchten Kirche nun wiederholen und man freut sich schon auf das nächste Konzert im Jahr 2026!! Sehr mutig zeigte sich meine erst 7-jährige Flötenschülerin, Ida Ströh, denn sie spielte - in der Mitte stehend - auswendig den verkürzten Teil von Markus Zahnhausen „Junicanari“. Man merkte ihr sehr wohl an, dass sie beglückt war, in ihrer „Heimatkirche“ auftreten zu dürfen. Sie spielte gleich 2 Stücke von Daniel Hellbach „Rise up“ und „Greetings to Pepe“. Auch diese Gemeinde war sehr sangesfreudig. Ein Blockflötenorchester, welches alle Blockflöten von der kleinsten bis zu den Großbässen und Subbässen einsetzt und somit über ein breites Klangspektrum verfügt, erfreut selbstverständlich eine Gemeinde in besonderer Weise, in der diese Instrumente nicht gängig sind. Auch ein Konzert mit einer mitführenden Powerpoint-Präsentation war für diese Konzertbesucher etwas ganz Neues. Wie schön, eine Gemeinde kennenzulernen, die auch für Blockflötenmusik jeglicher Art sehr aufgeschlossen ist. ![]() Als Dank für unser Konzert erstellte das Sozial Media Team diese Dankes-Collage mit den lobenden Worten: „Vielen Dank an Flauti Parlandi für das tolle Konzert in Elverdissen. Ihr seid sehr willkommmen, wir freuen uns schon auf das nächste Konzert im Jahr 2026!“ Flauti Parlandi kommt gerne wieder! 14 HERFORD NR. 34 UK / 17. AUGUST 2025 „Flauti Parlandi“ Das Flötenorchester aus Theesen spielte in Elverdissen Herford. Üblicherweise sind es die Blechbläser des CVJM-Posaunenchores, die in der Friedenskirche in Elverdissen neben der Orgel musikalische Akzente setzen. Am Sonntag, dem 27. Juli erklang hier aber eine andere Bläsermusik: Blockflötentöne in Perfektion. Über 110 Besucher waren zum Konzert des Flötenorchesters „Flauti Parlandi“ („sprechende Flöten“) aus Bielefeld-Theesen gekommen, das ein buntes Programm mit Kompositionen aus dem 19. und 20. Jahrhundert spielte. Wer vorher bei Blockflöte an mehr oder weniger gelungene eigene Versuche auf der C-Flöte in der Grundschule gedacht hatte, erlebte nun die konzertante Weite der Flötenmusik. Vor 26 Jahren hatte die Musiklehrerin Christel Weihrauch die Gruppe mit damals drei Musikern in Theesen gegründet, heute zählt das Orchester mehr als 20 Menschen ganz unterschiedlichen Alters, die auf Blockflöten verschiedenster Art von der Sopranflöte bis hin zur Subbassflöte mit quadratischem Querschnitt spielen, unterstützt von Miriam Hahm als Percussionistin. Geprobt wird im Gemeindehaus in Theesen. Beim Konzert in Elverdissen mischten sich Stücke mit geistlichem Hintergrund wie das Spiritual „Joshua fit the battle of Jericho“ und „Dona nobis pacem“, beides zum Mitsingen, mit symphonischen Stücken und Polka-Variationen von Johann Strauß Sohn und Joseph Strauß. Die 7-jährige Flötenschülerin Ida Ströh begeisterte mit konzertanten Soli, die weit über dem lagen, was Kinder in dem Alter normalerweise spielen. Für feinen Humor sorgte Heinz Gößling, der literarische Miniaturen über Westfalen von Fritz Eckenga vortrug. Das Konzert schloss mit dem schwungvollen „Tango für Elise“ von Paul Leenhouts. Mit starkem Applaus bedankten sich die Zuhörer. Als Zugabe spielten die „Flauti Parlandi“ „Evening Rise“. „Wir wollen damit unseren Dank gegenüber Gott als unserem Schöpfer zum Ausdruck bringen“, sagte Chorleiterin Christel Weihrauch. Eingeladen nach Elverdissen hatte das Orchester Pfarrerin Christina Ströh, die jetzt in der Kirchengemeinde Herford-Mitte-Land arbeitet und das Orchester bei ihrem Vikariat in Theesen kennengelernt hatte. ![]() Flötentöne der letzten Jahrhunderte Das Flötenorchester „Flauti Parlandi“ in der Auferstehungskirche Theesen. Bielefeld. Musikalische Vielfalt im 19. und 20. Jahrhundert präsentiert das Flötenorchester Flauti Parlandi am Sonntag, 15. Juni, in der Theesener Auferstehungskirche (Theesener Straße 34) unter der Leitung von Christel Weihrauch. Beginn ist um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. In diesem Konzert beleuchtet das knapp 20-köpfige Ensemble besonders die Romantik bis in die zeitgenössische Musik hinein. Wie immer wird eine Powerpoint-Präsentation an die Wand projiziert, die die Musik mit den Bildern und den Kurzinformationen miteinander verschmelzen lässt. Aus diesem Grund ist es für die Zuschauer und Zuhörer leichter, die jeweilige Zeit und deren Wandel leichter zu verstehen. Auf der einen Seite werden ganz romantisch-gefühlvolle Stücke gespielt (You raise me up, Ave maris stella, Salut d’amour), auf der anderen Seite, anlässlich des 200. Geburtstages von Johann Strauß, dessen Polka, Joshua Fit – The battle von Jericho oder ein schwungvoller Tango. Die Mitglieder des Flötenorchesters Flauti Parlandi sind zwischen 35 und 84 Jahre alt. Flauti Parlandi präsentierte sich in diesem Konzert einmal ganz anders: Das Konzert begann mit einem Gospel „Joshua fit – The Battle of Jericho“ arr. von H. Zellner, um die Zuhörer in einen fröhlichen, schwungvollen Modus mitzunehmen. Wie gerne unsere Zuhörer singen, war bei dem anschließenden gemeinsamen Lied: „Komm, sag es allen weiter…“sofort zu hören. Der 2001 komponierte weltberühmte Popsong von Brendam Graham „You rise me up“ inspirierte Millionen Menschen – hier in einer Fassung für Blechbläser, arrangiert von Ingo Luis. Die Botschaft nach Hoffnung, Stärke und Überwindung wird ausdrucksvoll auskomponiert. Diese Intension, nicht aufzugeben, wird musikalisch durch die Sequenzierungen der Motive des folgenden Solo-Flötenstücks der erst 7-jährigen Ida Ströh deutlich: Der romantische norwegische Komponist Edvard Grieg (1843-1907) verstand es meisterhaft, einen der ältesten Hymnen so zu vertonen, dass sie durch seine vielschichtigen Harmonien klingt wie ein Stern am Nachthimmel. Um diesem musikalischen Werk gerecht zu werden, erklang dieser Hymnus im 8-fuß, in der tiefen Blockflötenbesetzung (3 Sb, 2 Gb , viele Bassflöten und Tenorflöten). Zwischen den Musikstücken sorgten die gut vorgetragenen Kurzlesungen aus der Gedichtsammlung über die Westfalen von Fritz Eckenga und Ida Ströh spielte verkürzt aus der Frühlingsmusik von M. Zahnhausen das Solo „Junicanari“. Die Romantik ist aber auch die Zeit der Gegensätze, die im 2. Teil des Konzerts deutlich wurden. Schwungvolle Melodien luden u.a. zum Tanzen ein: Anlässlich des 200. Jahrestages des Walzerkönigs Johann Strauß kamen die Annenpolka und die so beliebte Pizzicato-Polka der Brüder Johann & Joseph Strauss zu Gehör. Hier: Die „Annenpolka“ - eine Bearbeitung für ein 10-stimmiges Blockflötenorchester von Sylvia Corinna Rosin, bereichert mit Rahmentrommel und Schellenkranz: „Annenpolka“ von Sylvia Corinna Rosin Ebenso Melodien zum Träumen und Innehalten: Edward Elgar, engl. Komponist der Spätromantik, drückte seine persönliche Liebe und Zuneigung zu seiner Braut Caroline in dem folgenden Orchesterstück „Salut d’amour“ durch elegante Melodien und feinen Harmonien gekonnt aus. Seine Musik prägte die britische Musik des 20. Jahrhunderts maßgeblich. Hier in der Bearbeitung eines achtstimmigen Blockflötenorchesters von Irmhild Beutler In der Zeit der Spätromantik, einer Zeit des unaufhörlichen Experimentierens, bekam der franz. Komponist Charles Gounod 1818-1803) den Auftrag, für 9 Flöten eine Symphonie zu komponieren. So entstand das Werk „Petite Symphonie“ für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner und er fügte noch 1 Flöte hinzu. Dieses Werk wurde arrangiert für ein größeres Blockflötenorchester von Philipevry and Denis Bloodworth und ist aufgrund seiner vielen speziellen Einsätze einer jeden Stimme und dem farbigen Harmoniewechel sehr anspruchsvoll. Aus der Hochromantik entstanden weltweit die verschiedensten musikalischen Strömungen, u.a. Blues, Tangos usw. Paul Leenhouts, *1857 niederländischer Komponist, Arrangeur und Gründer des namhaften Loeki Stardust Quartet, arrangierte das berühmte klassische Klavierstück „Für Elise“ von Ludwig von Beethoven zum Tango für Elise: „Tango für Elise“ von Paul Leenhouts Als Zugabe bündelten wir die im Konzert eingestreuten christlichen Gedanken in einem stimmungsvollen Arrangement, welches auf einen alten indianischen Ursprung zurückgeht und zugleich den Tages- und Nachtrhythmus darstellt: „Evening rise, spirit come“ „Evening rise, spirit come“ trad. indianisch, arr. Meinhard Ansohn Wie schon seit Jahren wurde das Konzert mit einer Powerpoint-Präsentation unterlegt, wobei geeignete Bilder und Infos Musik und Bild zu einer wunderschönen Einheit verschmelzen lässt. Dieses Konzertangebot wird von vielen Konzertbesuchern immer wieder gerne wahrgenommen und gehört zur Tradition von Flauti Parlandis Konzerten. |
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Jubiläumskonzert: „Klangfarben“ aus Renaissance, Barock, Romantik und zeigenössischer Musik ![]() Ein musikalisches Kaleidoskop Welch eine große Freude erlebten wir am Ende unserer beiden Konzerte: kaum war der letzte Ton erklungen, war ein nicht aufhörender Applaus mit Standing Ovation zu erleben. Welch ein wunderbares Gefühl - Danke liebes Publikum! Weitere sehr erfreuliche Zuschriften erhielten wir - wie: „Applaus und Chapeau für dieses bravouröse Konzert, … äußerst abwechslungsreich und stimmungsvoll- immer wieder mit einer eindrucksvollen Powerpoint-Präsentation verbunden… kein Platz war mehr zu finden …und dennoch Mäuschen still während der 1½ Konzertstunden! Dem Motto getreu „Klangfarben – ein musikalisches Kaleidoskop“ wurden die Zuhörer auf einen abwechslungsreichen musikalisch- visuellen Streifzug aus vielen Epochen der Musikgeschichte mitgenommen. „Intrada à 6“, Melchior Franck (1580-1639). Wir waren zu Gast bei Melchior Franck 1580-1639 mit der „Intrada à 6“ und bei Hans-Leo Hassler „Cantate Domino“. Der Aufführungspraxis der Renaissance entsprechend führten wir den Doppelchor „Jauchzet dem Herren alle Welt“ von Heinrich Schütz auf (von zwei auseinanderliegenden Emporen) Des Weiteren erklangen aus Händels Wassermusik „Alla Hornpipe“ mit Paukenschlägen und 2 Sätze aus „Concerto Nr. 2 „von John Baston im Stil der barocken Musikentwicklung, d.h. neben dem Orchester „wettstreitete“ eine Solistengruppe. Jede Musikentwicklung wurde mit entsprechenden Kurzinformationen und passenden Bildern unterlegt, so dass der Zuhörer /Zuschauer sich mitgenommen fühlte und dadurch ein besseres Musikverständnis erhalten konnte. Auch an solistischen Darbietungen fehlte es nicht, es erklang die Triosonate e-moll von G.Fr. Telemann für Querflöte, Tenorblockflöte und b.c. sowie Roadrunner für Altblockflöte von D. Hellbach (zeitg.) Das gemeinsame Kanon-Singen trägt sehr zur Aufmunterung bei: „Singen, Singen, tut man viel zu wenig…“ „Singen, Singen, tut man viel zu wenig…“, Kanon. Bevor das innere Tanzbein geschwungen werden konnte, tauchten wir mit dem Achtfußregister in romantische Klänge ein: „Abide with me“ von W. Henry Monk. Es erklangen zunächst nur die tiefen Flöten: Bassflöten mit den Großbässen bis zum vollständigen 8fuß, hinzu kamen T, B, Gb und Sb. Anschließend erhellten sich die Klänge durch den Vierfuß (S, A, T, B). „Abide with me“, W. Henry Monk (1823-1889) Im weiteren Verlauf wurde es immer temperamentvoller. So erklangen „Spanish Dance“ von Moritz Moszkowski und „Double Pleasure / Tango“, jeweils arrangiert von Sylvia Corinna Rosin für ein Blockflötenorchester - mit Percussion-Instrumenten. „Spanish Dance“, Moritz Moszkowski, arr. S.C. Rosin (*1965) „Double Pleasure / Tango“, arr. S.C. Rosin (*1965) Mit dem nun folgenden „In A Persian Market“ von A. W. Ketélbey erlebten alle Zuhörer die große Überraschung: aus dem Mittelgang der Kirche näherten sich zwei als Bettler verkleidete Sänger - und sorgten für großes Erstaunen bzw. Gelächter. „In A Persian Market“, A. W. Ketèlbey (1875-1959) Eine sehr gelungene Einlage bot Pfarrer Lars Prüßner mit seinem in Gedichtform verlesenem „Flauti Parlandi zu seinem 25-jährigen Bestehen“- sehr treffend und humorvoll zeichnete Lars Prüßner das Wirken dieses Ensembles. Wie es bei Flauti Parlandi üblich ist, wurde der musikalisch-christliche Gedanke des Anfangs wieder aufgegriffen, indem das folgende großartige Chorwerk über die Entstehung der Welt, unterlegt mit einem Bassvorspiel, interpretiert wurde. Mit dem klangfüllenden Werk des norwegischen Komponisten Ola Gjeilo * 1978 „Luminous Night Of The Soul“ - Leuchtende Nacht der Seele, erfuhr unser Konzert seinen Höhepunkt, dessen Klavierpart Susanne Lakämper in hervorragender Weise übernahm, welches mit riesigem Applaus – Standing Ovation – endete. „Luminous Night Of The Soul“- „Leuchtende Nacht der Seele“, Ola Gjeilo *1978 Unsere beiden Jubiläumskonzerte sind verklungen – verbunden mit einer erfreulichen Spendenbereitschaft – wie bereits bei unserem letzten Frühlingskonzert! Wir danken allen Spendern aus Nah und Fern für die großartige Spende: So konnten wir unserem Förderverein „Fakt“ 1000,- € als zweckgebundene Spende zum Erhalt unseres Gemeindehauses überreichen. Ein großartiges Ergebnis mit einem dankbaren Publikum! |













































