Flauti Parlandi

„Die Rose von Jericho“
Musikalische und lyrische Inspirationen zu den vier Elementen des Lebens
- Feuer, Wasser, Luft und Erde -

Samstag, 7. Oktober 2017 um 18°° Uhr
und
Sonntag, 8. Oktober 2017 um 18°° Uhr




Flauti Parlandi, das inzwischen 21-köpfige Flötenorchester, lädt herzlich ein zu einem Konzert für alle Sinne. Lassen Sie sich mitnehmen in die Welt der vier Elemente, sie prägen unser gesamtes Denken und Fühlen und bringen Körper und Seele ins Gleichgewicht. Diese vier Grundelemente werden in phantasievolle Klangbilder verwandelt und mit harmonisch arrangierten Themen berühmter Meister aus 4 Jahrhunderten verwoben, umrankt von der von Sagen umwobenen Legende „Die Rose von Jericho“, die die Grundlage unseres Konzertes bildet.
So erklingen u.a. einige Sätze aus der Feuerwerksmusik von G. F. Händel, der 10-stimmige Andalusische Folkssong „El sol y la Luna“ von Irmhild Beutler (zeitg.) sowie „The River“, ein 7-stg. Werk von S. C. Rosin und das bekannte Stück von Bedrich Smetana „Die Moldau“.
Als Beispiel für das Element Luft ist vor allem „El condor pasa“, ein Arrangement von J. Milchberg & D. Robles sowie die wunderbare „Air“ von J.S. Bach aus der 3. Suite zu nennen.
Und schließlich erklingt für das Element Erde u.a. „Gabriellas Song“ aus dem Film –Wie im Himmel-. Viele dieser Musikstücke bekommen auf vielfältige Art und Weise percussionistisch ihre richtige „Würze“ – erstmalig bei Flauti Parlandi. Für Klangvielfalt sorgen zusätzlich noch unsere treuen Gastsänger und wie alljährlich unsere Flötenschüler. Wie immer wird die Gemeinde in das Konzertgeschehen tatkräftig mit einbezogen.
Last but not least wird am Samstag Pastorin Gudrun Schöneck und am Sonntag Pastor Lars Prüßner unsere Konzerte abrunden.

Parallel zur Musik wird eine eindrucksvolle Powerpoint-Präsentation an die Wand projiziert und für das passende Ambiente zu den jeweiligen Elementen des Lebens sorgen unsere beiden Lichttechniker, Marvin Weber und Lutz Biermann, von Wb soundsystems.

Wie bei Flauti Parlandis Konzerten üblich wird jeweils ½ Stunde vor Konzertbeginn eine einführende Bild-Präsentation an die Wand projiziert, um die Zuschauer bzw. Zuhörer über die „Rose von Jericho“ lat. Anastatica hierachuntica zu informieren und auf das Konzertthema einzustimmen.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein abwechslungsreiches Konzert.

Leitung: Christel Weihrauch

Eintritt frei, Spenden erbeten.



Wie schon bei unseren letzten Konzerten haben wir auch in diesem Jahr mit großer Freude wahrnehmen dürfen, dass die Konzertbesucher von nah und fern zu unseren Konzerten kommen und … 2x unsere Theesener Kirche bis auf den letzten Platz besetzt war. Welch ein beglückendes Gefühl für uns, für alle Mitwirkenden in diesem Konzert!



Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel: Ouvertüre / Menuett / La Rejouissance








Dankeschön all denen, die gleich nach dem Konzert uns ihre Eindrücke zumailten:

„Phantastisch!! Welch' ein wunderbares Konzert!!
Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde - dargeboten in einer beeindruckenden Verbindung von Musik, Bildern, Worten und der passenden Farbgebung der Kirche - einfach Klasse!
Ich war fasziniert von diesem Zusammenspiel und bin unversehens eingetaucht in diese Welt der vier Elemente!
Bilder und Texte regten mich zum Nachdenken an und wirkten - wie auch diese themenbezogene Musik - noch lange nach.
Herzliche Dank für dieses Konzert - ich freue mich schon auf das kommende Jahr!“
Herzliche Grüße und alles Gute
Dieter Muschellik


El sol y la luna: Andalusian Folksong von Irmhild Beutler *1966



Und hier ein ganz anderer Charakter in Musik und Bild:
Für das Element Wasser:





Das 7 stg. Musikstück „The River“ von Silvia Corinny Rosin ( zeitg.)

Und hier mal ganz anders: ruhig und besinnlich:
Das Element Luft





mit der so bekannten „Air“ von J. S. Bach

Wir leiten über zur Erde





mit dem zu Herzen gehenden „May the Lord send angels“ von H.-Helm.Jost-Naujoks mit der Oberstimme für Querflöte von J. Neugebauer.

Zitat:
„Noch einmal ein herzliche DANKE an Dich und Dein Orchester.
Wir hatten einen wunderschönen Abend und haben die Musik mit der passenden Power-Point-Präsentation sehr genossen.
Diese wunderschönen Bilder und die passenden Texte dazu - ein grandioses Erlebnis für uns und eine Riesenaufgabe für Dich.
Wir können es nicht genug würdigen. Du hast es uns noch einmal bewusst gemacht in was für einer schönen Welt wir leben und wie sorgsam wir mit ihr umgehen müssen.“

Und die 3. Rückmeldung:
„Wir konnten deinen Ideen folgen und wurden in eine fast meditative Stimmung hineingenommen.
Die Worte, besonders die “Legende”, verschmolzen mit den Musikstücken. Sehr angenehm. Die Interpretationen mit Percussion waren besonders aussagekräftig. Schön, wenn sie von einem Könner kommen... Und toll fand ich auch die Überraschungen, wenn die Flauti plötzlich sangen oder riefen.

Danke für die aussagekräftigen Bilder und besonders die Bezüge zu Bielefeld und sogar Theesen (Engel)!

Du hast, ihr habt wieder ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das uns Zuhörer/innen viel Freude und Nachdenken schenkte.
So hat sich doch die viele (Proben-)Arbeit gelohnt, und ihr könnt zufrieden und stolz sein.

Wir erheben unser Glas auf euch: Danke! Und “Gute Nacht”.



Zitat einer ehemaligen Subbass-Spielerin "Burgi":

Komplimente und Glückwunsch zu diesem Konzert und deinem fabelhaften Ensemble! Der Klang ist wirklich unglaublich gut! Der freche Mix und das mutige Crossover (von der Moldau zu den Flüssen Babylons beispielsweise) sowie Gesang, Lesungen und Bilder ergeben ein vielschichtiges Gesamtkunstwerk, das deine typische Handschrift trägt.
Ich wünsche euch noch viele solcher Ideen!



Und zu guter Letzt erklang aus der Messe „Pleni sunt coeli et gloria tua“ von Ola Gjeilo * 1943






„The ground“.
Erstmalig musizierte Flauti Parlandi gemeinsam mit einem Piano: Werner Schmidt spielte die anspruchsvolle Klavierfassung.


Unser vollständiges Programm dieses Konzertes finden Sie hier:





Zusatzkonzert
St.-Petri-Kirche in Versmold



Gleich eine Woche später - also am Sonntag, 15. Oktober um 18°° Uhr - traten wir auf Einladung des Kunstvereins Versmold in der großen spätgotischen Hallenkirche St.-Petri-Kirche auf und waren freudig überrascht, dass unser Konzert dort so gut besucht wurde und wir sogar mit Standing-Ovation 2 Zugaben geben mussten. Dies war eine ganz wunderbare Erfahrung für Flauti Parlandi! Das Konzert wurde unterstützt durch „Stiftung Standort hier“ der Sparkasse Versmold.
Danke all den Versmoldern und vor allem Frau Pielsticker, der Vorsitzenden des Kunstvereins.






Die spätgotische Hallenkriche unterstützte Flauti Parlandi und verlieh dem Fötenensemble atmosphärischen Wohlklang; wobei wir bei all' unseren Konzerten auf Klangvielfalt großen Wert legen, so dass auch Gesang, Klavier und Percussion nicht fehlen dürfen:





Zeitungsartikel aus dem Haller Kreisblatt - Versmold:

»Flötentöne gehen unter die Haut«
Konzert in der Petri-Kirche: Im Gotteshaus erleben Musikfreunde genussvolle Stunden mit dem Flötenorchester »Flauti Parlandi«. Mit zwei Zugaben bedanken sich die Mitwirkenden beim beeindruckten Publikum


Von Rita Sprick

»Versmold. Die Petri-Kirche ist inzwischen über die Stadtgrenzen hinaus bekannt als Austragungsort für hörenswerte Konzerte. Am Sonntag war das Gotteshaus unter dem Titel »Die Rose, von Jericho« erneut Schaubühne für einen Musikabend der Sonderklas¬se. Dafür sorgte fast zwei Stun¬den lang das Flötenorchester »Flauti Parlandi« aus Bielefeld-Theesen. Die Einladung war ein einzigartiger Glücksgriff, den das hingerissene Publikum dem Kunstkreis und dem Sponsor von der Sparkassenstiftung »Standort hier« zu verdanken hat.
In der Petri-Kirche war es mucksmäuschenstill, als die Konzertierenden die Zuhörer mit Kompositionen rund um die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde verzauberten. Zudem rezitierte Elisabeth Steffen aus der sagenumwobenen Legende »Die Rose von Jericho«. Heinz Gößling und Hans Colcuc fügten weitere lyrische Inspirationen hinzu. Colcuc und Gößling traten zudem zusammen mit Walter Kleinberg als Sänger auf in Werken wie »Ein Funke ist genug«.



„So wunderbar hatte ich mir das nicht vorgestellt. Es ist sehr leise und sie machen toll mit. Wir kommen gerne wieder“, lobte Christel Weihrauch das Publikum, das die Darbietung mit viel Beifall sowie stehenden Ovationen belohnte und beim Kanon »Feuer auf die Er¬de werfen« sowie »Der Him¬mel geht über allen auf« den Konzertabend gut gelaunt mitgestaltete.
Zudem freuten sich die Zuhörer, dass zu den Mitwirkenden auch die Versmolder Marlene Baumeister an der Flöte und Sven Bentfeld an den Percussions gehörten. Großen Anteil am Erfolg des Konzerts hatte Christel Weihrauch. Die Leiterin und Gründerin des Flötenorchesters beeindruckte durch ihre souveräne Dirigentenarbeit und ihre liebenswürdige Ausstrahlung. Zu jeder Zeit animierte sie ihr Flötistinnen zu maximaler Leistung. Zu den Darbietungen gehörten fantasievolle Klangbilder, Sätze aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel, dem zehnstimmigen andalusischen Folksong »El sol la luna«, dem siebenstimmigen Werk »The River« und »Air« aus der dritten Orchester-Suite von Johann Sebastian Bach. Angereichert mit weiteren Stücken war es ein wunderbarer Musikabend.«




„Musikalisch-lyrischer Spaziergang durch die Jahreszeiten“
2 Konzerte in der Auferstehungskirche Theesen

Samstag, 16. April 2016 um 17°° Uhr
und
Sonntag, 17. April 2016 um 17°° Uhr




Mit großer Freude können wir schon seit Jahren auf das rege Interesse an unseren Konzerten zurückblicken. Um jedem Konzertbesucher auch einen vernünftigen Sitzplatz bieten zu können, möchten wir alle Musik- und Lyrik-Interessierte zu diesen Terminen herzlich einladen.
Gewiss erinnern Sie sich noch gerne an unser Konzert „Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang“ vom März 2013. In diesem Jahr möchten wir Sie nicht nur auf eine eintägige Reise mitnehmen, sondern gleich auf eine musikalisch-lyrische Reise durch ein ganzes Jahr.

Genießen Sie dabei nicht nur die Musik aus 6 Jahrhunderten, sondern parallel dazu auch die Sprache der Poesie.
Optisch lässt sich das wunderbare Geschehen der vier Jahreszeiten durch die an die Wand projizierten Bilder nachspüren und unser Kirchen-bzw. Konzertraum erhält durch eine spezielle Lichttechnik, dem WB-Soundsystems, das besondere Ambiente der jeweiligen Jahreszeiten.

Frühling, Sommer, Herbst und Winter waren gleichsam für Komponisten und Dichter immer auch Sinnbild des sich wandelnden Lebens.
Gleich zu Beginn des Konzertes erklingen majestätische sowie gefühlvolle Tänze aus der Renaissancezeit. Zu dem sehr beliebten Tanz der damaligen Zeit, der Spagnoletta von Michael Praetorius, werden junge Flötenschüler im Mittelgang der Kirche tanzen.
Die Frühlingskompositionen u.a. von A. Vivaldi „La Primavera „ (Frühling – aus „Vier Jahreszeiten“) sowie von P. Igelhoff „Das lustige Spatzenkonzert“, gespielt von unseren jungen Flötenschülern, sprechen ein Lebensgefühl der Freude an, die ansteckend und zugleich mitreißend auf uns Menschen wirkt. Diese lebensfrohen Empfindungen spiegeln sich auch in den Gedichten wider z.B. „Der Frühling ist die schönste Zeit“ (A. v. Droste-Hülshoff).

Auch der Sommer hat Dichter und Komponisten gleichermaßen zu besonderen Einfällen inspiriert, so wird uns u.a. im „Sommernachtstraum“ von Henry Purcell eine Tür zur traumhaften Welt der Feen und Elfen geöffnet, die pure Lebens-und Tanzfreude ausstrahlt. Und wie heißt es in der Poesie? „Frisch, spielt uns zum Reih’n“ von Hoffmann v. Fallersleben. Aber auch in sommerlichen Nächten lässt es sich gut träumen: So hören wir von Telemann aus der Triosonate e-moll das Affettuoso für 2 Querflöten + Klavier.

Jede Jahreszeit hat ihre Besonderheiten: So thematisiert A. Vivaldi in seinem „Der Herbst“ aus den Vier Jahreszeiten die Naturstimmungen und poetisch ausgedrückt „O stört sie nicht, die Feier der Natur“ (Fr. Hebbel) Die Zeitgenössin, Corinna Rosin , gestaltet sogar den Regen in ihrer 11-stimmigen Komposition „Raindrops“ zu einem interessanten Blockflötenwerk.
Wie sehr Musik und Poesie eine Einheit bilden können, wird in dem Kunstlied „Gute Nacht“ aus dem Zyklus „Winterreise“ von Franz Schubert deutlich – gesungen von Hans Colcuc, Heinz Gößling und Walter Kleineberg – mit Klavierbegleitung (Christel Weihrauch).
Mit A. Vivaldis „Winter“ runden wir unseren musikalisch-poetischen Jahreszeitenlauf ab. Musikalisch beschreibt Vivaldi hier die für den Winter charakteristischen z.T. sehr strengen Naturgewalten – poetisch dagegen „ Der Winter trägt sein schönstes Kleid“ von Mali. Aber auch die Weihnachtszeit gehört unmittelbar zu dieser kalten Jahreszeit. Mit Lob und Dank an den Schöpfer dieser wunderbaren Welt beendet das 16-köpfige Flötenorchester diesen ausgiebigen Spaziergang. Darüber hinaus wird Pfarrer Marcus Brünger unser Konzert mit theologischen Gedanken zu den Jahreszeiten abrunden. Unsere beiden Rezitatoren, Elisabeth Steffen und Heinz Gößling bereichern sehr dieses Konzert - aber auch die Gemeinde selbst wird - wie immer – tatkräftig mit einbezogen.
Wir freuen uns auf viele Zuhörer – bzw. Zuschauer
Gesamtleitung: Christel Weihrauch

Vorankündigungen von NW und WB:





Nachlese von NW und WB:





Unsere beiden Konzerte scheinen einen ganz besonderen Anklang gefunden zu haben: z.B. in einer Dankes-Mail hieß es: … „Es gelang Ihnen mit Flauti Parlandi und allen Helfern, den Kirchenraum zu verzaubern. Dafür gebührt Ihnen und Ihrer Arbeit nicht nur ein großes Kompliment, sondern auch und vielmehr ein herzlicher Dank. Es war einfach ein schöner und bewegender Nachmittag…“
Oder … Musik, Bilder, Texte und Belichtung … alles war so harmonisch ineinander gewebt…“

Die nun folgenden Bilder können nur im Ansatz die Stimmung des Konzertes wiedergeben: die hervorragende den Jahreszeiten entsprechende Lichtprojektion, gestaltet von Wb-soundsystems von Marvin Weber und Lutz Biermann, mit passender Powerpoint-Präsentation (Chr. Weihrauch) gaben gewiss unseren beiden Konzerten eine ganz spezielle Note – beides miteinander verwoben ergänzten in besonderer Weise unsere Musik:

Hier einige Fotos und Klangbeispiele aus beiden Konzerten:






Kinder eröffneten das Konzert mit der getanzten Spagnoletta (zur geflöteten Musik von Flauti Parlandi)

La Primavera (Sonett)
von Antonio Vivaldi (1678-1741)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2016

Concerto Nr. 1 „La Primavera“
von Antonio Vivaldi (1678-1741)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2016


Der Sommer hielt mit fröhlicher Tanzmusik Einzug - beginnend mit Tanzsätzen aus der Suite „The Fairy Queen“ von H. Purcell, u.a.:
Chaconne aus „The Fairy Queen“
von H. Purcell (1658-92)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2016

Double Pleasure - Tango
von Sylvia Corinna Rosin (* 1965)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2016


Allmählich erhielt unser gesamtes Kirchenschiff gold-farbene Herbsttöne, so dass der Zuhörer förmlich mitgerissen wurde.
Der Herbst mit seinen Stürmen und den Regengüssen wurde durch das zeitgenössische Gedicht „Wetteraufzug“ und dem folgenden 11-stimmigen Stück von Rosin „Raindrops“ sehr deutlich.
Raindrops
von Sylvia Corinna Rosin (* 1965)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2016


Allmählich zog der Winter ein – die Kirche wurde in ein bläulich-farbenes Gewand gehüllt und die Winterbilder per Powerpoint verdeutlichten ebenfalls Eis und Schnee.
Es erklang das Eingangslied „Gute Nacht“ aus Franz Schuberts Winterreise gesungen (von Hans Colcuc, Heinz Gößling und von Walter Kleineberg und Klavierbegleitung) mit nachfolgendem 1. Satz aus Vivaldi’s „L’Inverno“ von Flauti Parlandi, so dass die Kälte buchstäblich auch körperlich zu spüren war.
Gute Nacht (aus der Winterreise)
von F. Schubert (1797-1898)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2016

Concerto No. 4, 1. Satz Allegro
von Antonio Vivaldi (1678-1741)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2016


Mit dem wunderschönen Largo des 2. Satzes von Vivaldi wurde der Übergang zur Weihnachtzeit deutlich. Warme rötliche Töne durchfluteten unser Kirchenschiff.
Der Text von Friedrich von Bodelschwingh „Das Wunder der Heiligen Nacht“ ließ alle Zuhörer innehalten und bekam seine tiefe Bedeutung durch „Ubi caritas“, Gesänge aus Taizé, die Flauti Parlandi allmählich vielstimmig gestaltete, so mit Querflötenoberstimmen und dem Gesang unserer drei Sänger.
Der 14-stimmige Abendsegen aus Hänsel und Gretel – für ein Blockflötenorchester adaptiert von Irmhild Beutler - beendete diesen ausgiebigen musikalisch-lyrischen und visuellen Spaziergang durch die Jahreszeiten.

Concerto No. 4, 2. Satz Largo
von Antonio Vivaldi (1678-1741)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2016

Ubi caritas
Gesänge aus Taizé
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2016

Abends will ich schlafen gehn
von E. Humperdinck (1854-1921)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2016


Zu unserer großen Freude wurden beide Konzerte so gut besucht und fanden hervorragenden Anklang, so dass wir schon für das Jahr 2018 ein Angebot bekamen, bei „Brake-kulturell“ dieses Konzert noch einmal erklingen zu lassen.

Rückblick eines Konzertbesuchers:

Eine musikalisch-lyrische Reise durch Gottes Garten

Das Flötenorchester „Flauti Parlandi“ gestaltete wie in einem zweimal ausverkauften Konzert am 16. und 17. April 2016 in der heimischen Auferstehungskirche ein ganz besonderes Konzert für Augen und Ohren. Unter der engagierten Leitung von Christel Weihrauch wurden die Zuhörer mitgenommen auf eine sehr eindrucksvolle musikalisch-lyrische Reise durch die vier Jahreszeiten. Das abwechslungsreiche Geschehen von Frühling, Sommer, Herbst und Winter wurde nicht nur von den talentierten Musikern, sondern auch von den Rezitatoren E. Steffen, H. Colcuc und H. Gößling ausdrucksstark in Form von Gedichten und begleitenden Texten umgesetzt. Aus dem wohl bekanntesten Werk von A. Vivaldi „Die vier Jahreszeiten“ präsentierte „Flauti Parlandi“ ausgewählte Sätze und entführte die begeisterten Zuhörer musikalisch in klangfarblichem Reichtum durch das Jahr, das sich im Kirchenschiff durch die fein abgestimmte Illuminierung widerspiegelte. Musik, Bilder und Texte waren so harmonisch ineinander gewebt, die Stimmung im Raum so dicht - das Publikum ließ sich mitreißen, ob beim begeisternden Tango, der 11-stimmigen Komposition „Raindrops“ von S. C. Rosin (zeitg.) oder beim fröhlichen Mitsingen.
Klangvielfalt und Abwechslung in jeglicher Hinsicht: so beim melancholisch klingenden Querflötentrio (Telemann) oder auch beim stimmungsvoll interpretierten Eingangslied „Gute Nacht“ aus Franz Schuberts „Winterreise“, äußerst homogen gesungen von H. Colcuc, H. Gößling und W. Kleineberg, das sehr einfühlsam von Chr. Weihrauch am Flügel begleitet wurde. Winterlich-lyrische Einlagen, jahreszeitliche Gedanken von Pfr. Marcus Brünger sowie der von Flauti Parlandi musizierte - zu Herzen gehende 14-stimmige „Abendsegen“ von Engelbert Humperdinck, arrangiert von Irmhild Beutler (zeitg.), rundeten die letzte der vier Jahreszeiten ab. Die den Jahreszeiten farblich angepasste Lichtprojektion von M. Weber und L. Biermann sowie die von Chr. Weihrauch sehr liebevoll gestaltete Powerpoint-Projektion ergänzten hervorragend die sehr gelungenen Darbietungen. Langanhaltender Applaus bescherte den begeisternden Zuhörern weitere Zugaben. Ein sehr beeindruckendes Konzert - der Dank gilt Christel Weihrauch und allen Mitwirkenden!
1. Mai 2016 – Markus Wiedey, Konzertbesucher




Nachklang der Weihnacht
ein Konzert des Leineweberchores mit Flauti Parlandi
Sonntag, 5. Januar 2014 um 17°° Uhr




Der gemischte Chor ”die Leineweber” unter Leitung von Viacheslav Zaharov wird zum 1.x in der Auferstehungskirche in Theesen auftreten und die Zuhörer mit außergewöhnliche Klängen verwöhnen. Der Chor nimmt die Zuhörer auf eine musikalische Reise durch Europa mit. Hier sind vor allem die russ. Weihnachtslieder zu nennen, die der Chor sogar in der Landessprache singen wird. Den Konzerthöhepunkt bilden die schlesischen Klänge des “Transeamus” von Josef Schnabel und der Christkindlemesse von Ignaz Reimann.



Das Flötenorchester “Flauti Parlandi” wird für weitere klangliche Abwechslung sorgen. Denn wie kann es anders sein: Christel Weihrauch, schon 10 Jahre Mitglied im Leineweberchor, stellt nicht nur die Verbindung zu beiden Chören, sondern auch zur Kirchengemeinde Theesen her. Es werden weihnachtliche Klänge über drei Stilrichtungen erklingen – vom Barock über Romantik bis hin zu den Zeitgenossen “Christmas in New York” (A. Rosenheck) und “A Christmas Festival” ( L. Anderson).
Aber auch die Gemeinde wird in das Konzert mit einbezogen. Wir freuen uns auf ein gemeinsames Konzert mit recht vielen Zuhörern.



Rückblick:
Es war ein gelungenes äußerst abwechslungsreiches Konzert: Zwei verschiedene Klangkörper, ein guter überzeugender Chorklang und die warmen Klänge des Flötenorchesters ließen die Zuhörer immer wieder aufs Neue aufhorchen. Ein nicht endender Applaus in der übervoll besetzten Auferstehungskirche in Theesen!


“Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang”
3. März 2013 um 18°° Uhr




Flauti Parlandi und Solisten aus eigenen Reihen gestalten ein abwechslungsreiches Konzert verbunden mit einer stimmungsvollen Beleuchtung und einer Powerpointpräsentation. Geeignete Ensemble- und Solowerke aus 6 Jh. u.a. Engels Nachtegaeltje – Solo -(J. v. Eyck) Morgenstimmung für 2 Querflöten & Klavier (Grieg), Sonnentanz (S. Rath), verbunden mit z.T. nachdenklichen Gedichten und einem von Flötenschülern dargestellten Tanz “Leuchtender Regenbogen” lassen den Zuhörer in die wunderschöne Welt dieses Natur-Musikspiel’s eintauchen. Einige Sätze aus Telemann’s Suite a-moll für Altflöten-Solo und Orchester sowie die Motette “Singet dem Herrn ein neues Lied” von Pachelbel (Doppelchor) gehören zu den Highlight’s des Abends. Der sehr anspruchsvolle “Türkischer Hummelflug” ( Jan Van Landeghem ) wird ein bes. musikalischer Spaß werden.
Um das Programm so bunt und ansprechend wie möglich zu gestalten, wird nicht nur auf allen Blockflöten musiziert, sondern auch auf Querflöten und der Bassquerflöte – ebenso wird das Klavier vielfältig eingesetzt – mal begleitend oder solistisch. Auch freuen wir uns über die Mitwirkung von drei Theeser Sängern.
Wie es in unserem Kanon heißt: “Bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn” wird das Konzert mit Lob und Dank an den Schöpfer dieser Welt verklingen: “Bleib bei uns, denn es will Abend werden” (J. Rheinberger).
Wie immer wird auch die Gemeinde tatktäftig in das musikalische Geschehen mit einbezogen.
Wir freuen uns auf recht viele Zuhörer und Zuschauer!
Gesamtleitung: Christel Weihrauch



Festlich-tänzerische Klangbeispiele aus der Renaissance:

Pavin of Alberti
von Innocenzio Alberti (1535-1615)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2013

Galliard
von Anthony Holborne (1545-1602)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2013

Chi la gagliarda
von Baldassare Donato (1530-1603)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2013







Mit dem romantischen Werk von Josef Rheinberger “Bleib bei uns, denn es will Abend werden” wurde das Konzert beendet.


Bleib bei uns, denn es will Abend werden
von Josef Rheinberger (1839-1901)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2013



Wir danken für die vielen positiven Rückmeldungen, die uns für unsere weitere Arbeit sehr anspornen. So schrieb uns eine uns unbekannte Zuhörerin: ” Wir danken für das wunderbare abwechslungsreiche Blockflötenkonzert, das visuell und auditiv eine Freude für alle Sinne war und dem Publikum vom Betrachtenden bis zum Heiteren und Tänzerischen eine bunte Auswahl bot”.
Mit dem romantischen Werk von Josef Rheinberger “Bleib bei uns, denn es will Abend werden” wurde das Konzert jeweils beendet.

Nachlese eines Konzertbesuchers

"Vom Aufgang der Sonne - bis zu ihrem Niedergang"
- ein stimmungsvolles Konzert-


Das Flötenorchester „Flauti Parlandi“ unter Leitung von Christel Weihrauch präsentierte sich in bester Form am So. 3. März mit seinem vielfältigen Flöteninstrumentarium, das von der Sopranino bis zur Subkontra-Blockflöte reichte, zusätzlich zweier „normaler“ und einer Bass-Querflöte, und das dadurch eine Farbigkeit bietet, die jener der projizierten Bilder an der Wand in Nichts nachstand. Das mit beeindruckenden Bildern umrahmte Programm, das eine Bandbreite vom 15. Jh. bis in die Gegenwart abdeckte, wurde auf hohem Niveau dargeboten.

Hervorzuheben ist, dass sämtliche Solisten aus eigenen Reihen stammten. Gleich zu Beginn faszinierten in dunkler Nacht drei Solisten bei “Engels Nachtegaeltje” (Karin Gößling, Jutta Mohrmann, Chr. W.). Auch konnte man dies bei der “Morgenstimmung” von E. Grieg wunderbar erleben (Simone Herth, Jutta Mohrm. Querflöten), sowie bei der Orchestersuite Telemann Altflötensolo (J. Mohrm.) So auch beim Doppelchor von J. Pachelbel, bei dem zusätzlich Christina Hinzmann und Peter Görner solistisch mitwirkten, und Dagmar Meinhardt-Peste bei Oberstimmen.





Orchestersuite a-Moll - Ouvertüre
von Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2013

Orchestersuite a-Moll - Menuett
von Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2013

Orchestersuite a-Moll - Largo
von Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Auferstehungsgemeinde, Theesen, 2013



Für eine klangliche Bereicherung sorgten drei Theesener Gesangssolisten und Chr. Weihrauch zeigte, dass sie solistisch wie auch begleitend vom Klavier / Cembalo aus die Musik im Griff hatte.

Junge Flötenschülerinnen begeisterten tänzerisch wie auch musikalisch und brachten mit ihren zeitgen. Stücken die ganze Kirche in Stimmung, die sich durch den anspruchsvollen und humorvollen “Türkischen Hummelflug” des Ensembles noch verstärkte. Bleibt noch die einfühlsame Deklamation der musikalisch untermalten Texte durch Heinz Gößling zu nennen und vor allem die durch Marvin Weber souverän verwaltete Parallelprojektion der stimmungsvollen Power-Point-Präsentation, die von Chr. Weihrauch selbst mit großem Fleiß erstellt worden war.

Persönlich und zugewandt wusste Pastorin Gudrun Schöneck genau das auszudrücken, was die voll besetzte Kirche empfand: Hochachtung vor der Leistung aller Beteiligten.
März 2013, H. Colcuc


Flauti Parlandi feiert sein 10-jähriges Bestehen mit 2 Konzerten
am 19. und am 20. September 2009




Flauti Parlandi gab zwei äußerst abwechslungsreiche und anspruchsvolle Jubiläumskonzerte in der Theesener Kirche am Samstag, d. 19. Sept. und am Sonntag, den 20. Sonntag, jeweils 18°° Uhr unter dem Titel: “Jauchzet dem Herrn, alle Welt”. Dieses 2. Konzert deklarierten wir als Benefizkonzert zu Gunsten der großen Flutopferkatastrophe in Pakistan.



Flauti Parlandi führte bei jeweils voll besetzter Kirche durch 500 Jahre Musikgeschichte- mit parallel verlaufender Power-Point-Präsentation. Sie umrahmte, erklärte, stellte Bezüge zu den Stücken her und war zugleich fast ein Kompendium der Musikgeschichte.
Es kamen zur Aufführung: Tanzsätze von M. Praetorius und W. Brade. Der Renaissance-Teil endete mit der instrumental aufgeführten Motette “Jubilate Deo” von Orlando di Lasso, die bereits auf das Konzertmotto einging.
Beeindruckender Höhepunkt war das doppelchörige Werk “Jauchzet dem Herrn, alle Welt” von Heinrich Schütz. 2 Chöre, Flauti Parlandi, und der für dieses Konzert von Christel Weihrauch gegründete Gästechor musizierten miteinander in musikalischer Bestform.

Unser Gästechor (Mitglieder des Leineweberchores und der Kantorei Jöllenbeck)


"Jauchzet dem Herren, alle Welt" (Ps. 100)
Doppelchor von Heinrich Schütz 1585-1672
Jubiläumskonzert 2009, Theesen




Um die Darbietungen abzurunden, wurden Solisten eingesetzt: Die Soloklarinette von Hans Colcuc rankte figurenreich um den Choral der Bach-Kantate “Jesus bleibet meine Freude”, homogen und innig gesungen vom kleinen Chor.

Wie immer begeisterte unser Solist, Hans Colcuc, Klarinettenlehrer der Musik- und Kunstschule, die Zuhörer mit seinem höchst anspruchsvollen Klarinettensolo “Capriccio” von H. Sutermeister aus dem Jahr 1946



Klarinettensolo "Capriccio"
von H. Sutermeister 1910-1995
Hans Colcuc, Klarinette
Jubiläumskonzert 2009, Theesen


Und auch unsere jüngsten Spieler stellten ihr Können unter Beweis:



und die fortgeschrittenen Altflötenschülerinnen musizierten franz. Kammermusik von Boismortier “Ballet de village en trio” mit Cello- und Cembalo-Begleitung.



auch die Gemeinde wurde stets in das musikalische Geschehen miteinbezogen.
Gespielt wurde auf allen Blockflöten: vom Sopranino über Bassflöten, Gross- und Subbässen bis hin zum Sub-Kontrabass von Paetzold ( eine der sechs größten Flöten der Welt). Außer den Blockflöten finden in unserem Ensemble Querflöten, Gambe, Trommeln und im solistischen Einsatz die Klarinette eine Heimat.
Die zeitgenössische Musik wurde mit einer ganz neuen Hörgewohnheit eingeleitet, einem Dialog zwischen einem Grossbass-Solo mit einer raffiniert-rhythmischen Djembé-Begleitung.


Right On Earth
gespielt auf dem Großbass mit Djembé-Begleitung
Aufnahme : Jubiläumskonzert Theesen 2009


Zu Flauti Parlandi’s musikalischer Handschrift gehört stets die Einbindung der Djembé bei vielen Musikstücken aus der Zeit ab 1900, so auch bei der latein-amerikanischen Tanzmusik “El Choclo” von A.Villoldo.
Unser jüngstes Werk, der knifflige “Tango Armadillo”, vom australischen Komponisten Lance Eccles erst 2004 komponiert, wurde zu unserem Lieblings- aber auch zum schwersten Stück aus der zeitg. Musik. Ein Gürteltier (im Sopran) tanzt in einer wahnwitzigen Schrittfolge Tango. Alle 8 Takte wechselt die Tonart und die anderen Stimmen wechseln zwischen der Begleitung und der Aufnahme der Tango-Melodie.

Tango Armadillo
von Lance Eccles *1944
Aufnahme: Jubiläumskonzert Theesen 2009


Nachbetrachtungen vom WB und der NW zum Jubiläumskonzert




und die NW schreibt



Musik aus aller Welt
– mit Bildern und Klängen unterwegs –
ein Augen-, Ohren- und Gaumenschmaus


am 20. Juni 2006 auf der Deele "Meyer zu Hoberge"




Unter dem Motto "Musik aus aller Welt - mit Bildern und Klängen unterwegs" gestaltet Flauti Parlandi auf der wunderschön gepflegten Deele am 20. Mai 2006 auf dem Hof Meyer zu Hoberge" eine musikalische Weltreise. Der Gong ertönt. Das wunderschöne Ambiente und die hervorragende Akkustik des besonderen Konzertsaales machten diesen Nachmittag zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die vielfältigen Klänge und der Rhythmus aus aller Welt verbunden mit einer lebendigen Powerpoint-Präsentation nahmen die Zuhörer mit auf eine interessante Reise durch Raum und Zeit. Somit erleichterten wir dem Publikum, die großen Orts- und Zeitsprünge zu verfolgen, die verschiedensten Musikstücke aus allen musikalischen Epochen den 12 Ländern zuzuordnen.
Hans Colcuc, Klarinettenlehrer an der Musik- und Kunstschule Bielefeld, fesselte auf seiner Klarinette und auf der Chalumeau, einem Vorgänger der Klarinette, die Zuhörer mit seinen solistischen Beiträgen. Wie immer bei unseren Konzerten stellten auch junge Flötenschüler ihr Können unter Beweis. Auch das "Offene Singen" kam nicht zu kurz.
Vor dem Konzert fand ein Kaffeetrinken statt und im Anschluss an das musikalische Programm konnten sich die Zuhörer bei einem rustikalen Imbiss laben und ihren Durst löschen. Viele helfende Hände brachten sich ein, doch ein ganz besonderer Dank gilt Ehepaar Anke und Werner Meyer zu Hoberge, die sich unermüdlich für das leibliche Wohl einsetzten. Gerne denken wir noch an diesen wunderschönen Nachmittag zurück - zu gerne würden wir auch wiederkommen!
Es wurden Zelte mit Bänken und Tischen aufgebaut, um sozusagen ein wunderschönes Gemeindefest gestalten zu können, doch leider goss es in Strömen! Dennoch fand wie geplant vor dem Konzert- aber etwas provisorisch -das Kaffeetrinken statt - und man sollte es nicht glauben: Es gab keinen Platz mehr für die zu spät kommenden Musikliebhaber!



die NW schreibt:



Nachbetrachtung des Westfalenblattes




Ein ausgesprochen fröhliches Konzert gestalteten wir in unserer Kirche im Sommer 2002, betitelt:
"Mit Schwung in den Sommer" - ein bunter Strauß spritziger Melodien




Das Schmunzeln in den Gesichtern unserer Zuhörer spricht für sich, denn es erklangen u.a. die bekannten Melodien aus "My Fair Lady", "Es grünt so grün" und "Nur ein Zimmerchen irgendwo" und aus Franz Schuberts "Die launige Forelle".



Abschluss dieses fröhlichen Konzertes bildete unser so gern gespielter "Scardas"- ungarischer Nationaltanz.





850 Jahre Theesen - Musik im Wandel dieser Zeit
5. September 2001 um 20°° Uhr


Anlässlich der Festwoche “850 Jahre Theesen” bot das Flötenensemble in der Theesener Kirche am Mittwoch, d. 5. Sept. 2001 um 20°° Uhr ein besonderes Konzert, das die Entwicklung Theesens der musikalischen Entwicklung dieser Zeit gegenüberstellt.
Mit Musik und Gesang wurden die Zuhörer auf eine musikalische Zeitreise mitgenommen- ausgehend vom Mittelalter über Renaissance bis hin zum Barock und zur Gegenwart. In mittelalterlichen Gauklerkostümen schritt das Flötenensemble musizierend zum Altar – zünftig mit Trommel und dem gespielten Trotto, dem mittelalterlichen Tanz – bei voller Kirche!


Organisator der Theesener Jubiläumswoche und zugleich Vorsitzender des 850-Jahre Vereins, Kai- Uwe van Hollen, begrüßte alle Zuhörer und Zuschauer, und dankte dem Ensemble für dieses einmalige Konzert!



Zwischen den einzelnen Musikstücken wurde der jeweilige Zeitgeist der Epoche in Wort und Bild in Erinnerung gerufen. Die Lesungen übernahmen Pastorin Gudrun Schöneck und Presbyterin Ute Michaelis; so wurde den Besuchern durch Dias und Schautafeln ein Eindruck längst vergangener Tage vermittelt.



Die Bilder sprechen für sich...



Musik aus dem 15. Jh – “Ave Regina Coelurum” von Guillaume Dufay
und der Gesang unseres bekannten Renaissance-Sängers mit “O Lux es decus Hispaniae ” von Constanzo Festa – wer singt da wohl?





Und zu guter letzt erklang der Blues und der Tango von Matyas Seiber, 1917-1970
der Applaus wollte nicht enden – ein gelungenes Konzert!

Nachlese der NW